Blog

Lavabo – das Waschbecken aus Mexico

13.10.2021

Mexikanische Waschbecken sind handbemalte kleine Keramik Schüsseln in länglicher Form. Sie sind dazu immer von eonem Künstler individuell angemalt und mit Klarlack vorm Abfärben geschützt.

Sie haben ihren Ursprung dem mexikanischen Cerame zu verdanken. Dabei handelt es sich um eine mexikanische Kunstform in der auf Keramik gemalt wird. Auch unser Online Shop bietet Waschbecken im mexikanischen Stil an. Schaut gerne mal vorbei.

Zu den Waschbecken geht es hier.

Die Schule in Mexiko

13.09.2021

In Mexiko dauert die Grundschule (Primaria) sechs Jahre. Daran schließt sich die Mittelschule an, die hier Secundaria heißt und drei Jahre dauert. Für diese Zeit besteht Schulpflicht in Mexiko. Wer dann weiter zur Schule geht, besucht für weitere drei Jahre die Oberschule, die Preparatoria, kurz Prepa genannt. Dann kann man das Abitur machen, das hier Bachillerato heißt.

Die schüler in Mexiko tragen Schuluniformen. An der Farbe der Uniform kann man erkennen, auf welche Schule ein Kind geht.

Das Schuljahr beginnt in Mexiko im August und endet im Juni. Das Schuljahr ist in fünf sogenannte Bimester von 6 bis 8 Wochen eingeteilt. Es gibt am Ende eines jeden Bimesters ein Zeugnis. Die Sommerferien dauern sechs Wochen. Dann gibt es noch Weihnachts- und Osterferien.

Facts

21.08.2021

1) Das Kulturerbe

Jeder scheint Mexikanische Essen so sehr zu lieben – es wurde sogar von der UNESCO als unersetzlicher Teil des kulturellen Erbes der Menschheit eingestuft wurde. Außerhalb Mexikos ist das, was die Leute als „Mexikanisches Essen“ bezeichnen, jedoch meistens tatsächlich nur Tex-Mex und in Mexiko selber nicht so beliebt.

2) “Mexikanisches Spanisch” unterscheidet sich hat wie jede andere Dialekt, z.B. aufgrund seiner eine regionale und lokale Ergebenheit. Der „Mexican slang“ gilt dabei als besonders einzigartig. Zum Beispiel bedeutet torta in Mexiko nicht Kuchen, sondern Sandwich.

sope ist nicht Suppe, sondern eine so genannte”Mexican pizza” (es soll das Modell einer Pizza darstellen).

3) Immigration?

Es ist kein Geheimnis, dass die mexikanischen Bürger den höchsten Immigrantenanteil der USA ausmachen. Aber wusstest ihr auch, dass gleichzeitig mehr Amerikaner nach Mexiko emigrieren als umgekehrt?

Molcajete und Salsa-Rezept

15.08.2021

Lange bevor elektronische Mixer auf den Markt kamen, benutzten die Leute eine Steinschüssel und eine Keule, um verschiedene Zutaten zu zermahlen. Bei uns normalerweise als Mörser und Stößel bezeichnet, werden diese in Mexiko oder Lateinamerika als Molcajetes bezeichnet. Die meisten sind aus Granitmaterial. Der Stößel ist in Mexiko bekannt als Temolte. Das Geheimnis des Küchenutensils liegt in der Schwere des Stößels. Dank des Gewichtes ist es einfach Gewürze, Chilis, etc. zu zerkleinern. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum Molcajetes so beliebt sind. Es ist vielmehr der Geschmack, den sie erzeugen können. Der Schnittstil beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern Sie bestimmtes Gemüse in einem Molcajete zerkleinern, setzten sie noch mehr Geschmack und Öle frei, denn bei diesem Prozess werden Enzyme freigesetzt.

Sie haben Hunger und ihr Molcajete ist startbereit?

Eine Tomaten-Jalapeno-Salsa ist das perfekte Startrezept.eine klassische rote Salsa, die Ihnen sofort den Geschmacklichen Unterschied, der Ihrer Salsa Molcajete beweist.

Sie benötigen:
– drei Tomaten
– eine halbe Zwiebel
– eine halbe Jalapeno
– eine Knoblauchzehe
– eine Prise Salz

Beginnen Sie mit dem Braten der Tomaten, indem Sie diese 20-25 Minuten in den Ofen legen. Die Zwiebeln, Jalapeno und Knoblauchzehe fein hacken und mit einer Prise Salz in die Molcajete geben und mit dem Gewicht der Temolote zu einer pastösen Masse zermahlen.
Sobald die Tomaten geröstet sind, fügen Sie auch diese hinzu und zermahlen alles mithilfe IhrerMuskelkraft. Die Schalen, welche sich nicht auflösen können Sie einfach entfernen.

Disfrute de su comida!

Bild: KONSTANTINOS TROVAS

Santa Rosa de Lima

08.08.2021

Einige Reiseführer sagen vielleicht, dass die besten Tagesausflüge von Guanajuato nach Leon oder San Miguel de Allende sind. Während diese Städte zweifellos lohnenswert sind, sind einige der weniger bekannten Städte und Dörfer auf dem Weg echte Highlights und Hingucker. Diese zu erkunden, wenn auch nur kurz, ist ein nützlicher Weg, um die stark ausgetretenen Touristenpfade zu verlassen.

Eines dieser geschätzten kleinen Dörfer ist Santa Rosa de Lima. Das Santa Rosa liegt nur eine 20-minütige Fahrt außerhalb der historischen Stadt Guanajuato direkt an der kurvenreichen bergigen Autobahn Nr. 110 in Richtung Dolores Hidalgo.

Ohne die Infrastruktur oder Bevölkerungszahl oder historische Sehenswürdigkeiten größerer und beliebterer Städte behält Santa Rosa eine ruhige Atmosphäre. Es gibt eine wunderschöne Kathedrale, ein paar unabhängige Tiendas, die Grundnahrungsmittel verkaufen, eine Tortilleria und viele bunte Häuser. Auch wenn es Touristen nicht ganz unbekannt ist – Bustouren auf dem Weg nach San Miguel de Allende halten regelmäßig für 15 Minuten, um ihre Gäste in einem bestimmten Geschäft einkaufen zu lassen, das lokal produzierte Marmelade verkauft –, fühlt sich Santa Rosa vom Tourismus weitgehend abgeschottet.

Auch wenn es hier vielleicht nicht viele Must-Sees oder Bucket-List-Artikel gibt, sind Städte / Dörfer wie Santa Rosa trotzdem einen Abstecher wert.

Ei-Reinigung

30.07.2021

Der Name klingt durchaus skurril, ist aber in Mexiko ein sehr altes und traditionelles alternatives Heilmittel. Die sogenannte Limpia wird von einem Schamanen durchgeführt und ist eine besonders effektive Technik, zur Reinigung bzw. Entfernung von Störfaktoren und energetischen Beeinträchtigungen des Körpers und Geistes sowie zur Stärkung der „Aura“.

Dabei wird je nach Art der Limpia mit Kräuter, Blumen, Früchten, Essenzen, Feuer, Rauch und Kerzen gearbeitet wird. Hühnereier sind oftmals das wichtigste Hilfsmittel. Der Schamane probiert während des Rituals die störenden und negativen Einflüsse auf die Eier zu übertragen, sozusagen werden diese als Sammelcontainer benutzt, damit der Patient von negativer Energie befreit wird.

Mexico, das Land der Mayas oder Azteken?

23.07.2021

Warum heißt Mexiko denn eigentlich ‚Mexico‘? Jedes Wort, jeder Name hat irgendwo seine Wurzeln. Das Wort „deutsch“ zum Beispiel leitet sich von der althochdeutschen Sprache ab und bedeutet etwa „eines Volkes angehörig sein“. Mit dem Wort sollte ausgedrückt werden, dass alle Sprecher dieser einen Volkssprache als Einheit betrachtet werden. Somit wurde ein scharfer Gegensatz zu den romanischen Nachbarvölkern (Französisch, Italienisch) etc. gebildet. Doch wie sieht die Geschichte im Land der Mayas aus?
Mexico selbst ist gar kein spanisches Wort (man denke an die Spanische Eroberung Mexikos im 16. Jahrhundert). Die nicht sonderlich kreativen Spanier tauften ihr neu erobertes Landgebiet nur ‚Virreinato de Nueva España‘ (dt. Vizekönigreich Neuspanien). Da die spanisch Herrschaft auch nicht ewig hielt und zu Grunde ging, wollten die Staatsgründer sich ihrer eigentlichen Herkunft besinnen – die Azteken, das Volk der Mexica (gesprochen meschika). Mexiko wurde schließlich nach der Hauptstadt der Azteken, Mexico-Tenochtitlan, benannt. Und auch eben diese Hauptstadt wurde geographisch „übernommen“ und stellt jetzt die Grundlage Mexikos Hauptstadt Ciudad de México (dt. Mexiko-Stadt) dar.

Carnaval

18.07.2021

Karneval ist nicht nur ein beliebtes europäisches Volksfest, auch in Mexiko nimmt es einen sehr großen Stellewert ein. Besonders in der Hafenstadt Veracruz wird es ausgiebig gefeiert. Im Jahr 1925 wurde erstmalig das Fest ausgetragen. Hauptattraktion sind die Karnevalsumzüge die vier Tage lang gefeiert werden, meist im Februar oder März eines Jahres. Um einen beliebten Platz auf einer der Tribünen zu ergattern, sollte man bereits Monate vor Veranstaltungsbeginn sich um ein Ticket sowie Hotelübernachtung kümmern. Zelebriert wird das Fest mit prächtigen Paraden, Feuerwerk, einer Prozession und natürlich jeder Menge Tanz und Musik und Folklore.

Glaube in Mexiko

09.07.2021

Der Glaube ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der meisten Mexikaner. Etwa 87% der Bevölkerung in Mexiko sind Anhänger des katholischen Glaubens, das entspricht ca. 90 Millionen Menschen. Der Grund, warum der katholische Glaube so stark verbreitet ist, liegt in der Eroberung Mexikos durch Spanien im 16. Jahrhundert. Missionierungen, viele auch unter Zwang, und Kirchengründungen führten leider unweigerlich auch zum Untergang des Aztekischen Reiches. Die Religionen der Azteken wurden weitgehend vom Christentum verdrängt, da ein Großteil der indigenen Kultur(en) ausgelöscht wurde. Bereits 1820 war die Hälfte des Landbesitzes Mexikos im Inventar der katholischen Kirche. Ähnlich wie in der europäischen Geschichte wurden diese Privilegien aber nach der mexikanischen Revolution im Jahr 1917 abgeschafft.
Das Protestantentum hat mit 7,5% die Minderheit inne. Die drittgrößte Religionsgemeinschaft sind nach dem katholischen und evangelischen Christentum die Zeugen Jehovas.

Flora und Fauna Mexikos

02.07.2021

Mexiko ist eines der artenreichsten Länder der Welt. Es gibt dort viele verschiedene Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien. Grund dafür ist nicht nur die vielfältige Geographie, sondern auch die Topographie und die unterschiedlichen Klimazonen. Im Norden des Landes findet man diverse Kakteenarten und im Süden üppigen Djungel, zudem gibt es dort auch einige Gebirge. Besonders beeindruckend ist die Vielfalt an Reptilien, hierbei liegt Mexiko weltweit auf Platz eins.  Unter anderem findet man hier Leguane, Krokodile und viele Schlangenarten.
Zu den bekanntesten Vögeln zählen der Tucan, der Quetzal, der Flamingo und natürlich das mexikanische Wappentier der Adler. In den Regenwäldern tummeln sich die verschiedensten Tier und Pflanzenarten. Affen, Dachse und Jaguare streifen durch die Wälder. Zusammenfassend ist zu sagen, dass Mexiko eines der vielfältigsten Länder der Welt ist.

Nicht nur die Pyramiden von Gizeh in Ägypten sind der Weltbevölkerung bekannt, sondern auch die mexikanischen Maya-Ruinen erlangten nach Erkundung der spanischen Eroberer durchaus große Bekanntheit. Den meisten Menschen ist die Pyramide des Kukucán in der Ruinenstadt Chichén Itzá durchaus ein Begriff. Sie befindet sich im Norden der Halbinsel Yucatán.

Pyramide des Kukulcán

25.06.2021


Es gibt viele außergewöhnliche Eigenschaften der Pyramide. Zum einen umfasst sie an jeder ihrer vier Seiten 365 Stufen. Die Bauweise zielte natürlich darauf ab, so die Kalendertage eines Jahres zu umfassen. Kommt es zur jährlichen Tagundnachtgleiche (20/21. März und 22./23. September) erwartet den hiesigen Zuschauer ein ganz besonderes Spektakel. Durch den Schatteneinfall erweckt sich der Eindruck, als ob sich eine Schlange sich die Pyramide herunterwindet. Man nennt das Spektakel deswegen auch das „Schauspiel der gefiederten Schlange (Xochicalco)“.

Auch interessant und erwähnenswert ist die Tatsache, dass in der Pyramide selbst noch einmal ein unvollständiges Bauwerk vorhanden ist. Es hat einen deutlichen kleineren Grundriss, sieht dem Nachgängermodell aber dennoch ähnlich. Warum das innere Bauwerk nicht vollendet wurde, ist bis heute von Wissenschaftlern noch nicht erklärbar.

Temzcal

18.06.2021

Das Temzcal, ein Dampfbad, hat eine lange Tradition in mesoamerikanischen Raum, die bis zur Mayazeit belegt werden kann. Der Name stammt aus dem Aztekischen und bedeutet so viel wie temas Bad und calli Haus. Die Temzcal Zeremonie findet in einer Art Sauna oder Schwitzhütte statt und wird traditionell von einem Schamanen geleitet. Dabei geht es nicht nur ums Schwitzen, sondern um eine medizinische Anwendung. Der „Patient“ soll von gewissen körperlichen Leiden befreit werden und dem Dampfbad wird eine heilende Wirkung zugeschrieben. Heutzutage werden Temazcal hauptsächlich von Frauen, welche auch temazcaleras genannt werden, betrieben. Diese stellen vor dem Dampferlebnis eine Diagnose, woraufhin beschlossen wird, welche Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Höhenpositionierung und Kräuter gewählt werden.

Ein Temzcal hat nachweislich viele positive Effekte auf den Körper, wie z.B. den Ausstoß von Toxinen aus dem Körper, ein Anregung des Blutkreislaufs oder Gewichtsverlust. Außerdem soll es auch gegen mentale Beschwerden helfen und das Risiko an Alzheimer oder Demenz zu erkranken verringern.

Día de Muertos

11.06.2021

Auch in Mexico ist Allerseelen ein christlicher Feiertag, bei dem traditionell der Verstorbenen gedacht wird. Der Gedenktag Tag der Toten, (spanisch) Día de (los) Muertos, ist für die Mexikaner einer der Wichtigsten des Jahres und findet immer am 02. November statt. Der Tag der Toten geht über drei Tage, beginnend am 31. Oktober.

Bereits die Azteken (14. Bis 16. Jahrhundert) glaubten an eine nie endende Verbindung zwischen Leben und Tod. Deswegen feierten Sie jedes Jahr ein fröhliches Fest, an dem die Verstorbenen ihre Familien und Freunde im Diesseits besuchen. Durch die Kolonialisierung der Spanier endete im 16. Jahrhundert durch die Unterwerfung des Volkes. Der christliche Gedanke von einer unsterblichen Seele ließ sich dennoch mit den alten Traditionen der Azteken vereinbaren und blieb erhalten.

Dabei wird mit Essen, Alkohol, Musik, Tanz, … ein farbenfrohes Fest den Verstorbenen geehrt. Auch Festtagsumzüge finden statt. Am 1. November verkleiden sich die Menschen als Skelette und ziehen singend und tanzen um die Straßen. Ein weiterer Brauch ist der Aufbau der Ofrendas. Hierbei werden reich geschmückte Totenaltäre errichtet und mit Fotos der verstorbenen versehen.

Enchiladas Potosinas

04.06.2021

Enchilada ist ein sehr traditionelles Gericht der mexikanischen Küche. Je nach Region und Bundesstaat wird es in vielen Variationen zubereitet. Heute möchten wir euch eine der wohl individuellsten Enchilada Gerichte vorstellen – Enchiladas Potosinas. Namensgebend für die scharfen Tortillas ist die Region San Luis Potosí, genauer gesagt wurde dieses Rezept von einer Frau namens Doña Cristina Jalomo im Jahr 1919 kreiert. Wie vieles in der Geschichte ist auch die Enchiladas Potosinas durch Zufall entstanden. Doña verdiente, wie viele Frauen in Mexico damals, Geld für ihre Familie durch den Verkauf von Tortillas. Eines Tages hatte die Grundzutat der Tortillas (Maisteig) einen ungewöhnlich rötlichen Schimmer. Da es Doña sich aber nicht leisten konnte den gekauften Teig nicht zu verwerten, kreierte sie ihre einzigartige Schöpfung. Denn in der Mühle für den Maisteig wurden zuvor Chilischoten gemahlen, die dem Teig die gewisse Würze gaben. Das Essen kam erstmalig sehr gut bei ihrer Familie, und im Laufe der Jahre hatte sie immer mehr Nachfrage nach ihren Enchiladas, sodann in der ganzen Region San Luis Potosí diese zum Grundnahrungsmittel wurden.

Ihr habt nun Hunger? Ein passendes Rezept findet ihr hier!

Ein Shot Tequila!

28.05.2021

Mexicos Nationalgetränk ist Tequila. Der Schnaps ist eine Form der Spirituose Mezcal, welche aus dem Fruchtfleisch unterschiedlicher Agavenarten hergestellt wird. Für die Herstellung des Getränkes nutzt man ausschließlich die Blaue Agave, welche nach etwas sechs bis zehn Jahren ihr Lebensende erreichen wird. Von dem beeindruckend großen Gewächs wird nur der Kern der Pflanze für die Produktion benötigt. Bier ist nicht gleich Bier und so unterscheiden sich auch Tequila-Sorten sehr stark voneinander. Hinsichtlich der Reifung kann man Tequila in fünf Gruppen klassifizieren:

Typ 1: Blanco, Pata (White / Silver)

Die ursprünglichste und ungereifteste Form des Tequilas. Wird nach der Destillation unmittelbar in Flaschen abgefüllt.

Typ 2: Joven, Oro (Young)

Ähnlich wie der Blanco, nur kann dem Getränk noch Zuckercouleur, Eichenholzextrakte, o.Ä. hinzugefügt werden, um ihn aromatischer schmecken zu lassen.

Typ 3: Reposado (Aged)

Dieser Tequila ist schon ein wenig älter als Typ 1 und 2, reift zwischen zwei Monaten und einem Jahr in Fässern bzw. Bottichen aus Eichenholz. Durch die längere Lagerung gewinnt der Reposado deutlich an Aroma und macht allein 60% der verkauften Tequilas in Mexiko aus.

Typ 4: Añejo (Extra Aged / Vintage)

Hier lagert der Mezcal mindestens (!) ein, maximal drei Jahre in den Eichenholzfässern.

Typ 5: Extra Añejo, Maduro (Ultra Aged)

Diese „Innovation“ liegt knapp 15 Jahre zurück. Die Lagerzeigt beträgt hier mindestens drei Jahre. Dabei verliert der Schnaps so stark an Alkoholgehalt, dass man den Extra-Añejo mit 55% vol in die Fässer einlagern muss.

Tacos, Tacos, Tacos!

21.05.2021

Lange ist es nicht mehr bis zum Sommer. Bald steigen die Temperaturen wieder und es wird so richtig schön warm. Unsere mexikanischen Biere kennt ihr ja schon. Perfekt dazu passen leckere hausgemachte Tacos. Doch wieso nennt man die weitverbreitete Tex-Mex Spezialitäten, die oft mit Fleisch und Gemüse gefüllt sind, eigentlich Tacos? Der Begriff Taco kommt aus dem mexikanischen und bedeutet soviel wie „Propfen oder Knäuel“. Man geht davon aus, dass der Begriff von mexikanischen Bergleuten aus dem 18. Jahrhundert geprägt wurde, die das in Papier eingewickelte Schießpulver zum Sprengen von silberhaltigem Gestein als sogenannten „Taco“ bezeichneten.

Den Taco gibt es mit weicher Tortilla und harter Tortilla. Ob vegetarisch oder mit Fleisch, es ist ein schnell gemachter Snack, der unglaublich lecker ist und zu jedem Anlass passend serviert werden kann. So zum Beispiel könnte man eine hohe Anzahl an Tacos für eine Party vorbereiten oder ein paar wenige für die Familie kochen. Als Grundlage braucht man jedoch immer was? Ganz genau – die Tortilla.

Schaut also gerne im Shop vorbei und bestellt euch heute noch die leckeren Tortillas für eure selbstgemachten Tacos! 🙂

Una cerveza, por favor!

14.05.2021

Bei den ansteigenden Temperaturen wünschen wir uns doch alle nur ein kühles Bierchen, um den Feierabend so richtig zu genießen. Auch wenn die deutsche Bierkultur blüht, lohnt sich nicht nur für Bierfans ein Blick auf unsere mexikanischen Amigos. Deren köstliche Cervezas finden immer mehr Beliebtheit, auch außerhalb Mexikos. Ein Glück für euch, dass wir sie haben! Wir sind sicher, dass wir für jeden Geschmack das richtige Bier im Sortiment haben.

Probiert doch einmal das helle Lagerbier DOS EQUIS XX. Kreiert durch den deutschen Braumeisters Wilhelm Hasse, spiegelt das hellgoldene Getränk die Tradition Mexikos wider. Oder doch gleich Mexikanisch dazu essen? Dann empfehlen wir das Negro Modelo, ein dunkles, malziges Premium-Bier, welches gut zu würzigen und herzhaften Speisen passt.
Tecate ist und war immer ein trendiges Bier, auf keiner Strandparty durfte ein Six-Pack fehlen. Auch wenn ist in diesen Zeiten die Aussicht auf einen Urlaub nicht die Beste ist, das Bier lassen wir uns nicht nehmen!

Eine komplette Übersicht unserer mexikanischen Cerveza findet ihr hier!

Improvisierte Tortilla Chips 1943

07.05.2021

Wer liebt es nicht? – zu einem guten Kinofilm haben sich mittlerweile Nachos als echte Alternative zu Popcorn bewährt. Doch kennt ihr die Entstehungsgeschichte des leckeren Fingerfoods? Wer steckt hinter dem populären Tex-Mex-Gericht?
Der Mexikaner Ignacio Anaya jobbte 1943 in dem Restaurant „Victory Club“ an der mexikanisch-texanischen Grenze als plötzlich eine Gruppe hungriger Amerikaner eintrat. Da weder der Koch noch Zutaten für andere Gerichte vorhanden waren, und Anaya die Gäste nicht abweisen wollte, zauberte er das improvisierte Gericht aus frittierten Tortilla-Chips (Tosdadas), überbackenem Käse und Jalapeños. Begeistert von der schmackhaft herzhaften Speise übernahm der Restaurantinhaber das Gericht auf seine Speisekarte und taufte es Nacho’s Especiales. Später besaß Anaya sein eigenes Restaurant namens „El Nacho“. Übrigens lässt sich der Name des Gerichtes auf die verniedlichte Form des Vornamens Ignacio zurückführen.